Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft - die Lobbyorganisation der Arbeitgeberverbände - wirbt mit dem verlogenen Slogan "Rente muss gerecht bleiben" tatsächlich für Rentenkürzungen und Entsolidarisierung zwischen Jung und Alt. Damit soll die gesetzliche Rente weiter ruiniert werden - nicht um die Jungen zu entlasten, die im Gegenteil vom Wegfall jeder vernünftigen Alterssicherung am meisten betroffen sein werden, sondern um die Unternehmen zusätzlich zu entlasten, denn ausschließlich für die gesetzliche Rente müssen sie ihren Beitragsanteil leisten. Alle Formen der privaten Altersvorsorge dagegen – ob Riesterschwachsinn oder Betriebsrente - müssen die Arbeitnehmer ganz allein bezahlen.
Die INSM hat allerdings vergessen, sich für ihren Slogan auch die URL zu reservieren. Deshalb gibt es hier und direkt unter www.rentemussgerechtbleiben.de keine Lobby für Rentenkürzungen, sondern den Hinweis auf die soziale Alternative - die Wiederherstellung und Stärkung der gesetzlichen Rente.
So wird die Rente gerecht

  • Sämtliche Rentenkürzungen seit Riester zurücknehmen und das frühere Renteniveau von 53 Prozent wiederherstellen. Kostet einen Durchschnittsverdiener gerade mal 35 Euro mehr im Monat. Paritätische Beteiligung der Unternehmen.
  • Öffentliche Subventionierung der schwachsinnigen Riester-Verträge, die nur die Finanzmafia reich machen, beenden. Statt dessen Übernahme der Kosten versicherungsfremder Leistungen wie der Mütterrente durch den Staat.
  • Schluss mit Dauerbefristungen, Leiharbeit, schlechten Löhnen und versteckter Arbeitslosigkeit. Gute Arbeit = gute Rente!
  • Rente ab 65 – statt Malochen bis zum Tode
  • Alle sollen in die Rentenversicherung einzahlen – auch Selbständige, Beamten und Politiker.
  • Niedrige Einkommen bei den Rentenansprüchen aufwerten. Niemand darf im Alter weniger als 1.000 Euro haben.

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